EINTRITT FÜR ALLE IMMER 5€
(Film-Doppel: 8€)
Programm 15. Mai - 23. Mai
Di, 15.05
20:00 Uhr "Best Exotic..."
Mi, 16.05
20:00 Uhr "Shame"
Do, 17.05
18:00 Uhr "Best Exotic..."
20:00 Uhr "Das Leben gehört..."
Fr, 18.05
20:00 Uhr "Das Leben gehört..."
Sa, 19.05
19:00 Uhr "Hinter vergessenen..."
21:15 Uhr siehe Open Air Kino
So, 20.05
19:00 Uhr "Hinter vergessenen..."
Di, 22.05
Siehe Open Air Kino
Mi, 23.05
Horror-Doppel mit DONIS
„Die Foltermühle der gefangenen Frauen“ + „Das Lustschloss der grausamen Frauen“
OPEN AIR KINO SPINNEREI
Sa, 19.05
21:15 Uhr "Best Exotic..."
Di, 22.05
21:15 Uhr "The Artist"
Das Leben gehört uns

Frankreich 2011, 100 Minuten, Regie: Valérie Donzelli, Darsteller: Valérie Donzelli, Jérémie Elkaïm, César Desseix.
Ein junges glückliches Paar, Roméo (Jérémie Elkaïm) und Juliette (Valérie Donzelli). Ihr kleines Kind, Adam (Gabriel Elkaïm). Eine starke Bewährungs-probe. Und die grandiose Liebesgeschichte einer kleinen Familie. Schwungvoll und mit leichter Hand inszeniert die französische Schauspielerin und Regisseurin Valérie Donzelli ("La reine des pommes", 2009) mit ihrem ehemaligen Lebensgefährten Jérémie Elkaïm in der zweiten Hauptrolle diese ebenso authentische wie romantische, autobiografische Geschichte über ein modernes Liebespaar. Vor eine harte Bewährungsprobe gestellt, erklären die beiden Liebenden dem Feind ihres Glücks kurzerhand den Krieg und kämpfen ebenso kraft- wie humorvoll um ihr Happy End. Mehrfach ausgezeichnet avancierte DAS LEBEN GEHÖRT UNS seit der umjubelten Weltpremiere in Cannes zum absoluten Publikums- und Kritikerhit und vertritt Frankreich im Rennen um den Oscar für den besten fremdsprachigen Film. Ein intensiver und berührender Film, der mit seinem entwaffnenden Idealismus, seiner Vitalität und seiner Leichtigkeit bezaubert.
Open-Air, Dienstag 22. Mai, 21:15 Uhr:
The Artist

Frankreich 2011, 100 Minuten, Regie: Michel Hazanavicius, Darsteller: Jean Dujardin, Bérénice Bejo, John Goodman.
George Valentin (Jean Dujardin) ist der Superstar des großen Hollywood-Kinos der 20er Jahre. Dem unvergleichlichen Charmeur und Draufgänger fliegen die Herzen des Publikums zu. Er genießt und zelebriert seinen Ruhm und entdeckt wie im Vorbeigehen das Talent der jungen Statistin Peppy Miller (Bérénice Bejo). Doch mit dem Wendepunkt vom Stummfilm zum Tonfilm stehen die beiden Schauspieler plötzlich zwischen Ruhm und Untergang: Valentin will nicht wahrhaben, dass der Tonfilm seine Karriere zu überrollen droht. Für Peppy Miller aber bedeutet die neue Technik den Durchbruch: Das Sternchen wird zum gefeierten Kinostar! In Zeiten des 3D-Kinos und der Spezialeffekte, der Action-Spektakel, Romantic Comedies und Teenie-Filme, wagt THE ARTIST das Einzigartige. Im Verzicht auf Farbe und auf gesprochene Dialoge bringt er die Gefühle der größten Epoche des Kinos auf unsere Leinwände. Ihre unbändige Freude am Spiel, ihre hinreißende Eleganz und ihren Witz, Tragik und Poesie. Mit rein filmischer Bildkraft, die jeden, ob alt oder jung, unmittelbar berührt.
Geschichten hinter vergessenen Mauern - Lost Place Storys aus Leipzig

Deutschland 2012, 95 Minuten, Regie: Enno Seifried, 95 Minuten
Ob Zentrumsnah oder in den Randgebieten - in Leipzig kann man unzählige architektonisch beeindruckende Bauwerke bestaunen, die seit 20 Jahren und mehr leer stehen und auf Abriss oder Neunutzung warten.
Auf der Suche nach einer Umgebung, die in keinem Reiseführer steht und dennoch mehr von der Vergangenheit einer Stadt erzählt als so manches Geschichtsbuch, begeben wir uns auf die Spur von so genannten Lost Places in Leipzig. Neben einer Erzählerin, ergänzen Gespräche mit Zeitzeugen, Investoren, Visionären und Politikern den Film. Weiterhin gibt es zahlreiche Interviews mit Menschen, die sich selbst als Ruinenromantiker bezeichnen. Als Künstler, Fotografen, Videofilmer, Musiker, Geocacher oder Urban Explorer sind sie auf der Suche nach kleinen Abenteuern im sonst erschlossenem Stadtraum. Es geht um Gründe und Hintergründe für Mythos, Faszination und Neugestaltung. Und vielleicht bietet dieses Dokument auch eine Möglichkeit, zum erfassen geschichtlicher Vergangenheit auf der Suche nach Zukunft im existierendem Lebensumfeld. Auch wenn sich dieser Dokumentarfilm an den Locations und Geschichten in und um Leipzig orientiert, behandelt der Inhalt Themen, die weit über die Grenzen der Stadt hinausreichen.
Best Marigold Exotic Hotel (Samstag, 19. Mai, 21:15 Uhr auch Open Air)

Großbritannien / USA / Indien 2012, 124 Minuten, Regie: John Madden, Darsteller: Judi Dench, Bill Nighy, Penelope Wilton.
Sieben Engländer im höheren Alter reisen aus den unterschiedlichsten Gründen nach Indien: die frisch verwitwete und finanziell gescheiterte Evelyn (Judi Dench), der desillusionierte Richter Graham (Tom Wilkinson), das streitsüchtige Paar Douglas und Jean (Bill Nighy und Penelope Wilton), Norman (Ronald Pickup) und Madge (Celia Imrie), die beide auf der Suche nach der Liebe ihres Lebens sind, sowie Muriel (Maggie Smith), die ein neues Hüftgelenk bekommen soll und Indien danach eigentlich gleich wieder verlassen will. Sie landen alle im "Best Exotic Marigold Hotel", das seine besten Zeiten schon hinter sich hat. Das Hotel, das von einem hoch-motivierten jungen Inder, Sonny Kapoor (Dev Patel), aus der Krise wieder zu altem Ruhm geführt werden soll, versprüht dennoch seinen ganz eigenen Charme. Eigentlich hat Sonny nur Chaos zu bieten, aber er macht alles durch seinen Enthusiasmus wett. Und schon bald überträgt sich die magische Wirkung Indiens auf die Gruppe der Reisenden - bei jedem der Sieben auf ganz eigene Art. Alle sind gleichermaßen desorientiert durch ein Indien voller Kontraste, gleichermaßen berauschend und beängstigend, traditionell und modern, schön und absonderlich. Zunächst sind diese sieben Neuankömmlinge unsicher darüber, was ihnen die Zukunft bietet. Aber als sie beginnen, neue Freundschaften zu schließen, machen sie einige unerwartete Entdeckungen und beginnen ihre Vergangenheit loszulassen.
Shame (zum letzten Mal am 16.5)

Großbritannien / USA 2011, 100 Minuten, Regie: Steve McQueen, Darsteller: Michael Fassbender, Carey Mulligan.
Brandon (Michael Fassbender), ein smarter New Yorker in den Dreißigern, hat es sich in seinem Leben augenscheinlich komfortabel eingerichtet. Als Ablenkung von der täglichen Jobroutine wirft er sich in ein exzessives Sexleben voll schneller Affären und One-Night-Stands.Dieser gut kontrollierte Rhythmus droht jedoch zusammenzustürzen, als seine exzentrische Schwester Sissy (Carey Mulligan) unangekündigt vor seiner Tür steht und bei ihm einzieht. Ihre Anwesenheit und das unausgesprochene Bedürfnis nach Nähe treibt Brandon nur noch tiefer hinein in New Yorks düsteres Nachtleben. In seinem zweiten Film nach "Hunger" erzählt Turner-Preisträger Steve McQueen mit kraftvoller Bildsprache von den geheimen Bedürfnissen seiner Protagonisten und davon, wie der Wunsch nach Nähe und die gleichzeitige Furcht davor den Menschen in der modernen, alle Freiheit versprechenden Welt zerreißt. Die herausragenden schauspielerischen Leistungen von Michael Fassbender ("Inglourious Basterds", "Hunger") und Carey Mulligan ("Drive", "An Education") machen dieses performancestarke Werk zu einem wahren Kinoereignis. SHAME war die Sensation bei den 68. Internationalen Filmfestspielen von Venedig und wurde dort mit dem "Fipresci"-Kritikerpreis ausgezeichnet. Michael Fassbender erhielt hoch verdient die Coppa Volpi als Bester Schauspieler.
Mi, 23.Mai, 20h: HORROR-DOPPEL MIT DONIS:
„Die Foltermühle der gefangenen Frauen“ + „Das Lustschloss der grausamen Frauen“

Durch den Einsatz illegaler Pestizide auf dem französischem Weingut Goblesse im Languedoc werden die dort ansässigen Weinbauern folgenschwer infiziert. Anfängliches Unwohlsein verwandelt die Arbeiter von Weingutverwalter Michel, darunter den jungen Kowalski, bald in willenlose, aggressive Bestien, die blutrünstig morden...