Das gut versteckte Arthouse-Kino im weltberühmten Kunstzentrum Alte Baumwollspinnerei.

RED ROCKET (engl. OmU)

Regie: Sean Baker

131 min / ab 16 Jahren

Mit RED ROCKET präsentiert Indie-Regisseur Sean Baker schräge Komödie, Sexfilm und Milieustudie in einem: Der abgehalfterte Ex-Pornostar Mikey Saber beschließt, in seine Heimatstadt Texas City zurückzukehren. Dort lernt der charismatische Betrüger schnell, dass er in der Stadt alles anderes als willkommen ist.

VORTEX (franz. OmU)

Regie: Gaspar Noé

135 min / ab 12 Jahren

Das Leben ist ein Traum, nicht wahr? Ja. Ein Traum im Traum.“ Eine Frau (Françoise Lebrun) und ein Mann (Dario Argento), beide um die 80, stoßen auf der Terrasse ihrer großen Pariser Wohnung aufeinander an. Ein schöner Moment. Sie scheinen glücklich zu sein. Doch ihre ruhigen Herbstjahre werden langsam von einer heimtückischen Krankheit zerrissen, durch die sich die Frau, eine ehemalige Psychoanalytikerin, zunächst in den Straßen von Paris und bald auch in ihrem eigenen Kopf verliert. Die geteilte Leinwand zeigt in VORTEX zwei Leben, die nicht mehr synchron laufen. Und so verpasst das Publikum keine Sekunde der filmischen Zeit, in der die Frau und der Mann versuchen, das Alter zu überleben.

EVERYTHING EVERYWHERE ALL AT ONCE (engl. OmU)

Regie: Dan Kwan & Daniel Scheinert

139 min / ab 16 Jahren

Waschsalonbesitzerin Evelyn Wang (Michelle Yeoh) geht im Chaos ihres Alltags unter: Der bevorstehende Besuch ihres Vaters (James Hong) überfordert sie, die Wünsche der Kunden bringen sie an ihre Grenzen und die anstehende Steuererklärung wächst ihr komplett über den Kopf. Der Gang zum Finanzamt ist unausweichlich, doch während sie mit ihrer Familie bei der Steuerprüferin (Jamie Lee Curtis) vorspricht, wird ihr Universum komplett durcheinandergewirbelt. Raum und Zeit lösen sich auf, und die Menschen um sie herum haben, ebenso wie sie selbst, plötzlich weitere Leben in Parallelwelten. Sie entdeckt, dass das Multiversum real ist und sie auf die Fähigkeiten und das Leben anderer Versionen ihrer selbst zugreifen kann. Das ist auch bitter nötig, denn sie wird mit einer großen, wenn nicht der größtmöglichen Mission betraut: Der Rettung der Welt vor dem unbekannten Bösen.

GENDERATION

Regie: Monika Treut

88 min / ab 0 Jahren

Über zwei Jahrzehnte nach „Gendernauts“ (1999) kehrt Monika Treut nach Kalifornien zurück, um die Protagonist*innen ihres bahnbrechenden queeren Filmklassikers wiederzutreffen. Sandy Stone, Susan Stryker, Stafford und Max Wolf Valerio waren einst die jungen Pionier*innen der Transbewegung und lebten fast alle in der damaligen Außenseitermetropole San Francisco. Heute sind sie zwischen 58 und 84 Jahre alt, und kaum eine*r kann es sich noch leisten, in der Stadt zu wohnen. Doch die Energie der Gendernauten und ihrer Unterstützer*innen Annie Sprinkle und Beth Stephens ist ungebrochen.

Ein Kooperation mit MSV („Mit Sicherheit verliebt“)

IM UMBRUCH. GO. STAY. DANCE.

Regie: Barbara Lubich

76 min / ab 0 Jahren

Eine Gesellschaft im Umbruch. So lautet die Diagnose unserer Zeit und es ist schnell dahin gesagt. Doch wie fühlt sich ein gesellschaftlicher Umbruch an? Wie können Künste darauf reagieren, wie die Künstlerinnen und Künstler selbst mit ihren eigenen (Um-)Brüchen? Für Regisseurin Barbara Lubich begann ihr Film IM UMBRUCH mit einer Forschungsarbeit zum subversiven Tanz in der DDR. Die gebürtige Italienerin ist 1998 in den Osten Deutschlands gezogen. Bei ihren Recherchen traf sie unter anderem die Tänzerin und Tanzpädagogin Hanne Wandtke, Malerin und Regisseurin Christine Schlegel sowie den Maler und Filmemacher Lutz Dammbeck.

Am Dienstag, 17.5 um 19 Uhr in Anwesenheit von Regisseurin  Barbara Lubich und den Tänzerinnen Fine Kwiatkowski und Daniela Lehman.

28. Mai, 17 Uhr: NICHT DIE REGEL

Regie: Ranya Schauensteini und Team

73 min / ab 0 Jahren

4€ Ihr unterstützt den Weltmenstruationstag, der nicht gefördert wird.

Infos zum Weltmenstruationstag:
Wir sind eine Gruppe von menstruierenden Personen verschiedener Professionen und Künste. Wir etablieren diesen Tag, um eine offenen Diskurs über das Thema Zyklus und Menstruation zu führen und somit für die Entstigmatisierung und Sichtbarkeit einzutreten. Menstruation hat kein Geschlecht! Es geht uns hierbei um  Bildung und Aufklärung, Solidarität, Schaffen von Alternativen zu linearen und paternalistischen Narrationen und künstlerische Auseinandersetzung durch  Forschen, Wahrnehmen, Sprechen und Aktion.
Im Rahmen des am 28.05.2022 stattfindenden Weltmenstruationstages (Menstrual Hygiene Day) in Leipzig läuft der unabhängige Dokumentarfilm „nicht die regel“ über die chronische Erkrankung Endometriose um 17 Uhr im Luru Kino.

Das Filmprojekt wurde von neun Frauen produziert, die von dieser chronischen Erkrankung betroffen
sind.

„Wir wurden jahrelang nicht ernst genommen, von Ärzt*innen – darunter auch Gynäkolog*innen – weggeschickt, von Freund*innen und der Familie beschwichtigt.  Das wollen wir anderen ersparen, indem wir über Endometriose informieren.“ (2019 „nicht die regel“)
Im Anschluss des Filmes findet ein Publikumsgespräch mit der Moderatorin, Mediatorin und Geschäftsführerin der Endometriose-Vereinigung Deutschland Anja Moritz statt.
Informationen über Endometriose erhälst du beim zertifizierten EndometrioseZentrum in deiner Nähe oder bei der Endometriose Vereinigung Deutschland.
Weitere Infos zum Programm am Weltmenstruationstag in Leipzig findest du unter: https://weltmenstruationstag.wordpress.com/.