
HERE WE MOVE HERE WE GROVE
Regie: Sergej Kreso
D 2021, 96 Min.
Robert Soko kam als Teenager nach Berlin, wo er als DJ mit seinen Balkan Beats berühmt wurde. Viele Jahre später begibt er sich auf eine Reise quer durch Europa, um musikalische Einflüsse von Newcomern im multikulturellen Europa aufzuspüren und sich neu zu erfinden. Dabei reist er etwa nach Thessaloniki, Marseille und an den Rand Europas.

NOMADLAND (OmU)
Regie: Chloé Zhao
USA 2020, 108 Min.
Fern (Frances McDormand) hat vor einiger Zeit ihren Mann verloren, aber dennoch ist sie in dem gemeinsamen Haus in Empire, Nevada wohnengeblieben. Nun allerdings hat die United States Gypsum Corporation, ein Baustoffhersteller und der einzige große Arbeitgeber der Kleinstadt, dichtgemacht und es gibt keine Jobs mehr. Nicht einmal eine Postleitzahl hat Empire mehr, weswegen Fern in ihrem kleinen Transporter lebt, durch die Vereinigten Staaten fährt und sich von Job zu Job treiben lässt.

UTA
Regie: Mario Schneider
D 2019, 90 Min.
Uta stand der DDR-Underground-Kultur nahe und verdient sich ihre Groschen als Straßensängerin in Leipzig. In einfachsten Verhältnissen lebend und von schweren Schicksalsschlägen gezeichnet, sieht sie stets das Gute im Menschen. Wie groß ihr Herz tatsächlich ist, wird auf den Prüfstand gestellt, als ihr langjähriger Lebensgefährte Jens sich in einen jungen Schauspieler verliebt.

GARAGENVOLK (OmU)
Regie: Natalija Yefimkina
D 2020, 95 Min., Farbe, OmU
Im post-sowjetischen Russland gibt es ein Phänomen abseits von Eisfischen, Matrjoschkas und Wodka: Die Garagensiedlung. Von außen unwirtliche Blechhütten bieten sie einer Vielzahl von Russen – vorwiegend Männern ein Refugium. Nach eigenem Gusto und abseits aller Regeln, mit Erfindungskraft und Zähigkeit entstehen auf wenigen Quadratmeter alternative Lebensräume. Schrottsammler Ilja nutzt die Garage als Produktionsstätte, Roman für seine Wachtelzucht, Pavel schnitzt kunstfertig Heiligenfiguren und Viktor hat die seine in jahrzehntelanger Arbeit um vier unterirdische Stockwerke ergänzt. Hier gibt es alles, und alles scheint möglich.

DER RAUSCH (OmU)
Regie: Thomas Vinterberg
DK 2020, 117 Min., OmU
Früher war Martin Lehrer aus Leidenschaft – heute sind nicht nur die Schüler von seinem fehlenden Enthusiasmus gelangweilt, auch in Martins Ehe ist die Luft raus. Seinen drei Freunden, die am selben Gymnasium unterrichten, geht es nicht viel besser. Bei einer angeheiterten Geburtstagsrunde diskutieren sie die Theorie eines norwegischen Philosophen: Nach dieser ist ein Mensch nur mit einem erhöhten Alkoholgehalt im Blut zu Bestleistungen fähig. Solch eine gewagte These muss überprüft werden. Die vier beschließen den Selbsttest zu machen und während der Arbeit einen bestimmten Pegel zu halten.