Das gut versteckte Arthouse-Kino im weltberühmten Kunstzentrum Alte Baumwollspinnerei.

TEENAGE SEX AND DEATH AT CAMP MIASMA (OmU)

Regie: Jane Schoenbrun

112 min / ab 16 Jahren

Nach Jahren liebloser Fortsetzungen und schwindender Fanbasis wird das Slasher-Franchise Camp Miasma einer ambitionierten jungen Regisseurin zur Wiederbelebung überlassen. Als sie den einstigen Star der Originalfilme besucht, eine mittlerweile zurückgezogen lebende Schauspielerin, die von Geheimnissen umgeben ist, geraten die beiden Frauen in eine blutgetränkte Welt voller Begehren, Angst und Wahnvorstellungen.

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WAS HABEN WIR GELACHT

Regie: Eva Müller u. Isabel Schneider

98 min / ab 12 Jahren

WAS HABEN WIR GELACHT erzählt die Geschichte des Unterhaltungsfernsehens der 90er Jahre erstmals aus Frauenperspektive. Maren Kroymann, Hella von Sinnen, Bettina Böttinger, Gaby Köster und Esther Schweins blicken zurück auf ihr Werk und eine Zeit, in der Frauen im Fernsehen vor allem Beiwerk waren, als Pointen dienten und weiblicher Humor als Quotenkiller galt. Eine ganze Generation wurde so vor allem durch männliche Unterhalter sozialisiert – durch „Wetten, dass…?”, die „Harald Schmidt Show” und später “TV total”. Wie hat uns diese Zeit geprägt? Und was hat Witzigsein mit Macht und Gleichberechtigung zu tun? Dieser Film ist eine Zeitreise zurück zu den Lachern der 90er. ‘Was haben wir gelacht’ – oder vielleicht auch nicht?

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Kino gegen Rechts: FLIEG STEIL

Regie: Martina Schöne-Radunski u. Lana Cooper

86 min / ab 16 Jahren

Die in der Berliner Naziszene respektierte Konnie (28) sieht ihr Ansehen unter ihren Kameraden mehr und mehr schwinden: Seitdem Konnie ihre ultra-feministischen, sexpositiven, körperpositiven und queeren Ansichten in ihre Musik integriert und diese vehement verteidigt, kann die rechte Szene nichts mehr mit ihr anfangen. Besonders Andi, der wortführende Kneipenwirt der Friedrichshainer Stahlkappen Division, hat sie auf dem Kieker. Als Konnie auf Punk Rudi trifft, der in einem fatalistischen Alleingang Konnies Nazikneipe hochgehen lassen will, findet sie in ihm den perfekten Spielball, um sich wieder bei ihrer rechten Kameradschaft beliebt zu machen. Rudi (38), der durch sein unvorhersehbares, aggressives Verhalten all seine Freunde vergrault hat und selbst zum Außenseiter in seiner Punk-Clique geworden ist, sucht ebenfalls nach einem Weg, sich seinen Kumpels wieder zu nähern. Wer von den beiden bleibt am Ende übrig?

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THE LIGHTS, THEY FALL

Regie: Sasa Vajda

87 min / ab 12 Jahren

In der Hitze des Berliner Sommers liegt Maria im Sterben. Ihr 16-jähriger Sohn Ilay driftet mit seinen Freunden durch die Peripherie der Stadt, während zu Hause die mexikanische Palliativ-Pflegerin Ana die Schwerkranke umsorgt. Zunehmend gerät Ilay in einen Zustand von Schlaflosigkeit und Tagtraum, flieht vor dem nahenden Tod seiner Mutter und droht, die Verbindung zur Realität zu verlieren. Ana hat zugleich mit ihrem fordernden Berufsalltag und mit einer Bürde aus ihrer schwierigen Vergangenheit zu kämpfen…

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A SAD AND BEAUTIFUL WORLD (OmU)

Regie: Cyril Aris

110 min / ab 12 Jahren

„A Sad and Beautiful World“ ist ein Liebesepos, das sich über drei Jahrzehnte vor der Kulisse des Libanon entfaltet. Nino und Yasmina verbindet eine schicksalhafte Anziehung, die sie immer wieder zueinander führt. Cyril Aris verwebt diese Lovestory meisterhaft mit der Realität einer Welt zwischen Krieg und Wirtschaftskrise. Der Film stellt die Frage, wie man auf sein Bauchgefühl vertrauen kann, wenn alles um einen herum zerbricht. Ein sinnliches Porträt über die Kraft der Bestimmung, das in Venedig 2025 mit dem Publikumspreis ausgezeichnet wurde und als libanesischer Oscar-Kandidat ins Rennen geschickt worden ist.

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GRÜNAU50 – GEBAUT FÜR VIELE

Regie: Birk Poßecker

81 min / FSK folgt

GRÜNAU 50 taucht tief in der Seele eines ganzen Stadtteils. Leipzig Grünau, wie es ist: roh, nahbar und voller Gegensätze.

Zwischen Eisbaden am Kulki, Hip-Hop tanzenden Senior:innen und beiläufigen Momenten des Alltags begleitet die Serie Menschen, die ihren Stadtteil mitgestalten. Wie ein urbanes Tagebuch sammelt sie Begegnungen, Alltagsszenen und zufällige Augenblicke, die sich Stück für Stück zu einem größeren Panorama verweben.

Die fünfteilige Serie von Birk Poßecker richtet den Blick auf die Dynamiken einer Großwohnsiedlung, die oft beschrieben wird, aber selten selbst zu Wort kommt.

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Open Air Premiere in Anwesenheit der Regisseurin Susanne Kim, Samstag 22. August, 20:45 Uhr:

BECOMING KIM

Regie: Susanne Kim

89 min / FSK folgt

Die deutsche Filmemacherin Susanne, verheiratet mit Jeong Rae Kim, einem Koreaner, richtet die Kamera mit Humor und Zärtlichkeit auf ihre eigene interkulturelle Ehe und Familie. Während sie mit den Rollen als Ehefrau, Mutter und Künstlerin jongliert, inszeniert sie humorvolle und poetische Performances – leise Akte der Rebellion, die ihren Gefühlen und ihrer inneren Welt Ausdruck verleihen. In einem Mix aus Beobachtungen und inszenierten Momenten taucht der Film in das Chaos von Liebe, Identität und kulturellem Aufeinanderprallen ein. Zugleich zutiefst persönlich und universell stellt Becoming Kim die Frage: Wie bleiben wir uns selbst treu – und lernen gleichzeitig, einen anderen Menschen zu lieben?

Tickets HIER.